Dr. Alexander Brunner wird Chef der neuen Abteilung für Orthopädie und Traumatologie am BKH St. Johann i.T.

Eine wichtige Personalfrage am BKH St. Johann in Tirol ist entschieden: Dr. Alexander Brunner übernimmt ab 1. Februar 2020 die Leitung der Orthopädie, ab 1. Dezember 2020 auch die der Unfallchirurgie am BKH, die dann mit der Orthopädie zusammengeführt wird. Brunner war bisher an der Universitätsklinik Innsbruck tätig.

Brunner wird damit die Nachfolge der langjährigen Primarärzte Dr. Robert Siorpaes (Orthopädie) und Dr. Robert Kadletz (Unfallchirurgie) antreten, die beide im Laufe des Jahres 2020 in den Ruhestand gehen. Die beiden bisher eigenständigen Abteilungen werden mit 1. Dezember 2020 nach der Vorgabe des Tiroler Krankenanstaltengesetzes zu einer gemeinsamen Abteilung „Orthopädie und Traumatologie“ zusammengeführt.

Mit Priv.-Doz. Dr. Alexander Brunner fiel die Wahl auf einen jungen und dennoch sehr erfahrenen Arzt. Der gebürtige Mannheimer studierte Medizin an der Universität Ulm und erhielt seine Ausbildung großteils am Luzerner Kantonsspital in der Schweiz. Dr. Brunner ist sowohl Facharzt für Orthopädie und Traumatologie als auch Facharzt für Allgemein- und Visceralchirurgie. Seit 2011 ist der Wahltiroler als Oberarzt an der Medizinischen Universitätsklinik Innsbruck tätig. Dort spezialisierte er sich auf die Behandlung von Erkrankungen und Verletzungen der Füße und Sprunggelenke, sowie auf die Behandlung von Hüfterkrankungen.

Mit seiner Ausbildung und seinen beruflichen Kompetenzen deckt Brunner sowohl den Fachbereich der Orthopädie, als auch jenen der Unfallchirurgie umfassend ab. Er leitet regelmäßig medizinische Forschungsprojekte und publizierte zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten in renommierten Journalen, ist Mitherausgeber einer medizinischen Fachzeitschrift und ein von internationalen Fachgesellschaften ausgezeichneter Wissenschaftler. Aufgrund seiner Leistungen erhielt er 2012 die Lehrbefugnis an der Medizinischen Universität Innsbruck, wo er seitdem auch als Dozent tätig ist. Zudem absolvierte er ein Wirtschafts-Studium mit Schwerpunkt Gesundheitsökonomie an der Middlesex University in London.

Verbandsobmann Paul Sieberer: „Ich bin überzeugt, dass der Gemeindeverband aus den vielen sehr qualifizierten Bewerbern mit Dr. Brunner eine sehr gute Entscheidung getroffen hat. Die Herausforderungen, die auf den neuen Primar durch die Zusammenführung der bisher ausgezeichnet geführten Abteilungen zukommen, sind sehr groß. Für die Bewältigung dieser Aufgaben wünsche ich ihm alles Gute“.

Die „Orthopädie und Traumatologie“ am BKH St. Johann i.T. wird künftig mit 86 stationären Betten und 24 Ärzten die zweitgrößte orthopädisch-traumatologische Abteilung Tirols sein. Besondere Kompetenzen hat sich in den letzten Jahren die orthopädische Abteilung am BKH unter der Leitung von Prim. Siorpaes erarbeitet, die im Bereich der Endoprothetik (Hüfte, Knie u.a.) zu den führenden Abteilungen in Westösterreich zählt. Die Unfallchirurgische Abteilung (Leitung Prim. Kadletz) hat im sport- und tourismusintensiven Bezirk Kitzbühel eine besondere Bedeutung und behandelt jährlich über 30.000 Patienten. Für Brunner ist die Zusammenführung der beiden Abteilungen die größte Herausforderung der nächsten Jahre, „durch die Bildung gelenksspezifischer Schwerpunktteams wollen wir das medizinische Leistungsangebot weiter ausbauen und den hervorragenden Ruf des BKH St. Johann weiter stärken“.

Willkommen am BKH! Verbandsobmann Paul Sieberer und die Kollegiale Führung des Hauses begrüßten Dr. Alexander Brunner in St. Johann. Gruppenfoto von links: Verwaltungsdirektor Thomas Pollak, Pflegedirektor Harald Sinnhuber, Dr. Alexander Brunner, BKH-Verbandsobmann Paul Sieberer und der ärztliche Direktor Prim. Dr. Norbert Kaiser.
Willkommen am BKH! Verbandsobmann Paul Sieberer und die Kollegiale Führung des Hauses begrüßten Dr. Alexander Brunner in St. Johann. Gruppenfoto von links: Verwaltungsdirektor Thomas Pollak, Pflegedirektor Harald Sinnhuber, Dr. Alexander Brunner, BKH-Verbandsobmann Paul Sieberer und der ärztliche Direktor Prim. Dr. Norbert Kaiser.

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