Endoprothetik

Die Abteilung für Orthopädie und Traumatologie ist spezialisiert auf die Behandlung von Gelenksarthrose. Durch Schäden am Gelenksknorpel kommt es bei fortgeschrittener Arthrose in der Regel zu Steifigkeit, Schmerzen und Entzündungen im betroffenen Gelenk. Die alltägliche Lebensqualität wird hierdurch deutlich eingeschränkt. In den Anfangsstadien bringen meist konservative Therapiemaßnahmen wie Physiotherapie, Gewichtsabnahme und die Einnahme von Schmerzmitteln eine Besserung. Helfen diese Maßnahmen nicht mehr, so empfehlen wir die Implantation eines Kunstgelenkes. Hierdurch kann in der Regel eine langfristige Beschwerdefreiheit erreicht werden.
In der Abteilung für Orthopädie und Traumatologie werden jährlich ca. 1000 Kunstgelenke implantiert. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Teil- und Totalendoprothesen der Hüfte, des Knies, der Schulter und der Sprunggelenke.
Bei allen Eingriffen kommen qualitativ hochwertigste Implantate und modernste OP Techniken zum Einsatz. Die Auswahl der Implantate wird dabei individuell auf die Bedürfnisse der Patienten abgestimmt. Neben Primärimplantationen führen wir auch regelmässig Revisions- und Wechseloperationen, zum Beispiel bei gelockerten oder schmerzhaften Kunstgelenken, durch. Durch regelmässige wissenschaftliche Re-Evaluation unserer Behandlungsergebnisse werden unsere bereits sehr erfolgreichen Methoden stetig weiterentwickelt und verbessert.

Ursache von Arthrose

Arthrose kann entweder als Folge einer früheren Verletzung oder im Rahmen des altersbedingten Verschleisses Auftreten. Dabei nutzt sich der Gelenksknorpel ab und die Gleitfähigkeit des Gelenkes verschlechtert sich. Die Folge sind Entzündungen, eine Verdickung der Gelenkskapsel, Knochenwucherungen (Osteophyten) und zum Teil auch Knochenrückbildung (Geröllzysten). Die Patienten verspüren oft ein Steifigkeitsgefühl sowie starke Schmerzen sowohl bei Belastung als auch in Ruhe.

Implantation eines Kunstgelenkes

Endoprothetik_Knie

Bei der Implantation eines Kunstgelenkes wird der aufgebrauchte Gelenksteil entfernt und durch ein Metall-/Keramik-/Polyethylenimplantat ersetzt. Die Haltbarkeit dieser Implantate beträgt nach heutigem Kenntnisstand ca. 25 Jahre. Wir führen diese Eingriffe mit modernsten OP Techniken durch um möglichst nur den defekten Teil des Gelenkes zu ersetzten und die umliegenden anatomischen Strukturen zu belassen. Beim Hüftgelenk kommt standardmässig ein minimalinvasiver vorderer Zugang (AMIS) zum Einsatz. Dieser ermöglicht den Gelenksersatz, ohne dass ein Muskel durchtrennt oder geschädigt wird. Dies führt nachweislich zu weniger Schmerzen und einer schnelleren Rehabilitation nach der OP.
Beim Kniegelenk werden ebenfalls die natürlichen Bänder möglichst erhalten und nur der Knorpel und die Menisken ersetzt (Oberflächenersatz).

Endoprothetik 2
Bei der Implantation von Hüftendoprothesen werden modernste Implantate verwendet.

Behandlungsbeispiele

Hüftarthrose

Endoprothetik 1

Das Röntgenbild zeigt eine fortgeschrittene Hüftarthrose rechts mit vollständig aufgebrauchtem Gelenksspalt und knöchernen Zysten.

Endoprothetik 2

Durch die Implantation einer Hüftgelenks Totalendoprothese konnte die Gelenksfunktion wieder hergestellt und die Beschwerden eliminiert werden.

Kniearthrose

Endoprothetik 3

Das linke Röntgenbild zeigt eine fortgeschrittene Knie Arthrose mit O-Bein Fehlstellung und innenseitig vollständiger Gelenksabnutzung. Durch Implantation einer Knie-Totalendoprothese (rechtes Bild) mit Versetzung des inneren Bandansatzes konnte die Beinachse begradigt, das Gelenk stabilisiert und die Arthrose saniert werden.

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