Endoprothetik

Für alle Menschen ist es wichtig sich schmerzfrei bewegen zu können. Ein verletztes oder krankes Gelenk kann allerdings zu einer eingeschränkten Mobilität und in diesem Zusammenhang zu einer sinkenden Lebensqualität führen. Unsere orthopädische Abteilung möchte Ihnen Ihre Lebensqualität und Beweglichkeit durch eine sorgfältige Diagnose, den Einsatz hochmoderner Operationstechniken bzw. durch eine Prothese wieder zurückgeben. Wir implantieren jährlich rund 1000 künstliche Gelenke. Dabei werden Hüft-, Knie-, Schulter-, Hand-, Ellbogen- und Sprunggelenke endoprothetisch ersetzt. Nach dem Einsatz eines künstlichen Gelenks können Sie sich wieder schmerzfrei bewegen und gegebenenfalls auch sportliche Aktivitäten wieder aufnehmen. Eine umfassende und qualitativ hochwertige Nachbetreuung unserer Patient/innen ist uns ebenfalls ein großes Anliegen. Auch werden Sie auf Ihrem gesamten Genesungsprozess entsprechend Ihren Bedürfnissen professionell und fachkompetent von uns betreut.

Ursache

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Die Ursache für den Einsatz einer Prothese liegt meist bei einem kranken oder verletzten Gelenk. Die damit verbundenen Schmerzen sind für die Betroffenen oft unerträglich. Therapien sowie andere Behandlungsmöglichkeiten können hier bereits eine erste Schmerzlinderung bieten. Sollten die Schmerzen dennoch unerträglich sein, kann eine Prothese dabei helfen, Sie von Ihren Schmerzen zu befreien. Bei einer sorgfältigen Untersuchung können unsere Ärzt/innen herausfinden woraus Ihre Schmerzen und Probleme resultieren und ob eine Operation bzw. eine Prothese wirklich notwendig und sinnvoll ist.

Behandlungsmöglichkeiten

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Sollten Sie eine Prothese benötigen wird das verletzte oder kranke Gelenk durch ein künstliches ersetzt, sodass Sie das Gelenk wieder schmerzfrei bewegen und belasten können. In diesem Zusammenhang ist es uns sehr wichtig, Ihnen eine schnelle Genesung zu ermöglichen. Deshalb bieten wir beispielsweise bei einer Knieoperation eine spezielle Schmerztherapie an, bei der Sie Ihr Kniegelenk bereits wenige Stunden nach der Operation wieder belasten können. Dazu wird das Knie lokal betäubt, wodurch Schmerzen reduziert werden und Sie das Gelenk bereits wenige Stunden nach der Operation wieder bewegen können. Der Heilungsprozess wird dadurch beschleunigt und Sie können schneller wieder in Ihr häusliches Umfeld zurückkehren. Vor Ihrer Operation erhalten Sie detaillierte Informationen über Therapieziele und –maßnahmen sowie Anleitungen Ihrer/Ihres Physiotherapeut/in für Übungen, die Sie zu Hause durchführen können.

Häufig gestellte Fragen - Kniegelenk

Häufig gestellte Fragen - Kniegelenk

Wie lange dauert die Operation?
Je nach Schwierigkeit ungefähr eine Stunde

Wie lange bin ich im Krankenhaus?
Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer beträgt 7 Tage

Wer operiert mich?
Grundsätzlich werden Sie von dem Arzt bzw. der Ärztin operiert, mit der/dem Sie die Operation in der Ambulanz vereinbart haben. Auch für die Nachbehandlung und die ambulanten Kontrollen „bleiben“ Sie bei Ihrem Operateur bzw. Ihrer Operateurin

Brauche ich nachher einen REHA-Aufenthalt?
Ein Rehabilitationsaufenthalt nach der Operation wäre günstig, aber nicht unbedingt notwendig. Der Antrag dazu wird von unserem Sekretariat während Ihres stationären Aufenthaltes gestellt. Sie können die postoperative Physiotherapie aber auch bei einer/einem niedergelassenen Physiotherapeut/in in Ihrer Nähe ambulant machen. Sollten Sie in erreichbarer Nähe zu unserem Krankenhaus wohnen, können Sie auch gerne in unsere Physiotherapie kommen

Wie lange muss ich mit Krücken gehen?
Nicht länger als 3 bis 4 Wochen, bis Sie sich beim Gehen sicher fühlen

Wann darf ich wieder Autofahren?
Autofahren sollte nach 4 Wochen wieder möglich sein

Wie lange hält ein künstliches Kniegelenk?
Durchschnittlich hält ein künstliches Kniegelenk über 20 Jahre

Darf ich nachher wieder Schifahren und wann?
Grundsätzlich dürfen Sie nachher alle Sportarten, die Sie vor der Operation beherrscht haben, nach der OP wieder aufnehmen. Sportarten mit gleichmäßiger Belastung wie Hometrainerfahren, Nordic Walking oder Schwimmen können kurz nach der Operation schon während der REHA begonnen werden. Sportarten mit stärkerer Belastung wie Schifahren sollten frühestens 6 Monate nach der OP und nach gründlicher Vorbereitung wieder aufgenommen. Sportarten mit großem Verletzungsrisiko wie z.B. Inlineskating oder Klettern bitten wir Sie zu vermeiden.

Welche Risiken bestehen?
Die häufigsten Probleme nach der OP sind:

Wundheilungsstörungen: Bitte halten Sie die Wunde insbesondere in den ersten 2 Wochen, wenn die Klammernähte noch vorhanden sind sauber und trocken, dann können Wundprobleme weitestgehend vermieden werden.

Infektion: Um eine Entzündung des Kniegelenks durch Bakterien zu vermeiden, erhalten Sie vier Mal nach der OP eine Infusion mit Antibiotika. Sollte später einmal an anderer Stelle eine eitrige Entzündung wie zum Beispiel ein Harnwegsinfekt oder eine Mandelentzündung auftreten, gehen Sie bitte frühzeitig zum Hausarzt bzw. zur Hausärztin, da sich das Kunstgelenk über den Blutweg entzünden kann. Antibiotika sollten hier großzügig zur Vorbeugung verabreicht werden.

Thrombose: Bei jeder Operation am Bein oder Becken besteht ein erhöhtes Thromboserisiko, das heißt die Unterschenkelvenen können durch ein Blutgerinnsel verstopfen. Sie erhalten deshalb nach der OP gerinnungshemmende Medikament, die Sie bitte für 4 Wochen konsequent einnehmen.

Gefäß und Nervenverletzung: Gefäß und Nervenverletzungen kommen extrem selten vor.

Steifheit des Gelenkes: Wird das künstliche Kniegelenk nicht von Anfang an konsequent bewegt - zum Beispiel aufgrund starker Schmerzen - kann die Beweglichkeit eingeschränkt bleiben. Wichtig ist daher besonders kurz nach der Operation eine ausreichende Schmerztherapie. Zusätzlich zu Infusionen, Tabletten und Tropfen können Ihnen unsere Narkoseärzte eine dünnen Schmerzkatheder zu den großen Nerven des Oberschenkels legen, und so die Knieschmerzen zusätzlich deutlich lindern. Der Katheder wird am vierten Tag nach der Operation wieder entfernt.

Sehr wichtig ist auch eine konsequente Physiotherapie, um die Muskeln, die das Kniegelenk bewegen und stabilisieren, wieder zu kräftigen. Zusätzlich können Sie die Übungen, die Sie von unseren Physiotherapeut/innen während des stationären Aufenthaltes erlernen, zu Hause selbständig durchführen.

Häufig gestellte Fragen - Hüftgelenk

Häufig gestellte Fragen - Hüftgelenk

Wie lange dauert die Operation?
Je nach Schwierigkeit ungefähr eine Stunde

Wie lange bin ich im Krankenhaus?
Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer beträgt 7 Tage

Wer operiert mich?
Grundsätzlich werden Sie von dem Arzt bzw. der Ärztin operiert, mit der/dem Sie die Operation in der Ambulanz vereinbart haben. Auch für die Nachbehandlung und die ambulanten Kontrollen „bleiben“ Sie bei "Ihrer" Operateurin bzw. "Ihrem" Operateur.

Brauche ich nachher einen REHA-Aufenthalt?
Ein Rehabilitationsaufenthalt nach der Operation wäre günstig, aber nicht unbedingt notwendig. Der Antrag dazu wird von unserem Sekretariat während Ihres stationären Aufenthaltes gestellt. Sie können die postoperative Physiotherapie aber auch bei einer/einem niedergelassenen Physiotherapeut/in in Ihrer Nähe ambulant machen. Sollten Sie in erreichbarer Nähe zu unserem Krankenhaus wohnen, können Sie auch gerne in unsere Physiotherapie kommen

Wie lange muss ich mit Krücken gehen?
Nicht länger als 3 bis 4 Wochen, bis Sie sich beim Gehen sicher fühlen

Wann darf ich wieder Autofahren?
Autofahren sollte nach 4 Wochen wieder möglich sein

Wie lange hält ein künstliches Hüftgelenk?
Durchschnittlich hält ein Hüftgelenk über 20 Jahre

Darf ich nachher wieder Schifahren und wann?
Grundsätzlich dürfen Sie nachher alle Sportarten, die Sie vor der Operation beherrscht haben, nach der OP wieder aufnehmen. Sportarten mit gleichmäßiger Belastung wie Hometrainerfahren, Nordic Walking oder Schwimmen können kurz nach der Operation schon während der REHA begonnen werden. Sportarten mit stärkerer Belastung wie Schifahren sollten frühestens 6 Monate nach der OP und nach gründlicher Vorbereitung wieder aufgenommen. Sportarten mit großem Verletzungsrisiko wie z.B. Inlineskating oder Klettern bitten wir Sie zu vermeiden.

Welche Risiken bestehen?
Die häufigsten Probleme nach der OP sind:

Wundheilungsstörungen: Bitte halten Sie die Wunde insbesondere in den ersten 2 Wochen, wenn die Klammernähte noch vorhanden sind sauber und trocken, dann können Wundprobleme weitestgehend vermieden werden.

Luxation: bei bestimmen Maximalbewegungen wie starke Außendrehung des Beines oder tiefer Hocke kann das Hüftgelenk „herausspringen“ Um dies zu vermeiden, sollen bestimmte Bewegungen anfangs unterlassen werden, bis die Muskulatur wieder gut verheilt ist, die das Hüftgelenk stabilisiert. Dies wird Ihnen von unseren Physiotherapeut/innen auf der Station bereits vor der OP genau gezeigt.

Infektion: Um eine Entzündung des Hüftgelenks durch Bakterien zu vermeiden, erhalten Sie vier Mal nach der OP eine Infusion mit Antibiotika. Sollte später einmal an anderer Stelle eine eitrige Entzündung wie zum Beispiel ein Harnwegsinfekt oder eine Mandelentzündung auftreten, gehen Sie bitte frühzeitig zur Hausärztin bzw. zum Hausarzt, da sich das Kunstgelenk über den Blutweg entzünden kann. Antibiotika sollten hier großzügig zur Vorbeugung verabreicht werden.

Thrombose: Bei jeder Operation am Bein oder Becken besteht ein erhöhtes Thromboserisiko, das heißt die Unterschenkelvenen können durch ein Blutgerinnsel verstopfen. Sie erhalten deshalb nach der OP gerinnungshemmende Medikament, die Sie bitte für 4 Wochen konsequent einnehmen.

Fraktur: Wenn der Knochen sehr spröde ist, kann in seltenen Fällen beim Einbringen des Schaftes ein Sprung entstehen. Dieser wird mit speziellen Drahtschlingen gesichert, danach ist meistens ein verlängertes Gehen mit Krücken für mehrere Wochen erforderlich, bis der Knochen wieder verheilt ist.

Gefäß und Nervenverletzung: Gefäß und Nervenverletzungen kommen extrem selten vor.

Terminvereinbarung/Kontakt

Zur Planung Ihres Eingriffes ist eine einmalige Besprechung und sorgfältige Untersuchung in unserer Ambulanz notwendig. Sollten Sie bereits Röntgenbilder oder andere Befunde von Ihrer Haus- oder Fachärztin bzw. Ihrem Haus- oder Facharzt bzw. -ärztin haben, bringen Sie diese bitte zu Ihrem Termin mit.

Bei weiteren Fragen können Sie gerne unsere Ambulanz kontaktieren:

Oder fragen Sie einen Termin über das Terminformular an:

Anmerkungen bezüglich der Terminvereinbarung:

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