Strahlungsarm, schneller, bessere Bilder, weniger Kontrastmittel

Neuer Computertomograph am BKH
High-End-Gerät der neuesten Generation

Ein neuer Computertomograph ist am Bezirkskrankenhaus St. Johann i.T. im Einsatz. Das High-End-Gerät der neuesten Generation setzt neue Maßstäbe in der digitalen Schnittbildgebung.

„Es ist erst das fünfte Gerät der neuesten Generation, das in Österreich im Einsatz ist und ermöglicht uns jetzt, Untersuchungen auf Niveau von Universitätskliniken durchzuführen”, freut sich Radiologie-Chef Prim. Dr. Ehrenfried Schmaranzer: „Das Gerät kann alles deutlich besser als das Vorgängermodell und liefert Bilder in der derzeit technisch bestmöglichen Auflösung. Mit dem neuen CT kann das volle Spektrum der am BKH nötigen Untersuchungen in höchster Qualität durchgeführt werden.

Mit dem neuen CT steht dem BKH St. Johann nun ein High-End-Gerät zur Verfügung, das alle Einsatzbereiche abdeckt: Abklärung beim Polytrauma (Unfälle), schnell und qualitativ hochwertig, Untersuchungen von Patienten mit Erkrankungen der Inneren Organe einschließlich Abklärung der Herzkranzgefäße, sowie von Patienten der Chirurgie und Gefäßchirurgie, für Verlaufsuntersuchungen von Krebserkrankungen und optimierte Untersuchungen von Kindern und Jugendlichen mit reduzierter Strahlenbelastung.

Der neue Computertomograph am BKH stellt einen enormen Leistungssprung gegenüber dem bisher eingesetzten Modell dar. Vorteile, von denen die Patienten ganz unmittelbar profitieren. So kann die Strahlenbelastung bei vielen Untersuchungen um 50 - 60 Prozent reduziert werden. Es ist dies besonders wichtig bei der Untersuchung von Kindern und jungen Erwachsenen, aber auch bei Patienten, bei denen regelmäßig Kontrollen durchgeführt werden müssen, wie etwa bei der Nachsorge in der Onkologie (Krebserkrankungen) – aber generell wird natürlich versucht, die Strahlenexposition möglichst gering zu halten. Möglich wird das unter anderem durch eine über der Patientenliege angebrachten Infrarotkamera, bei der die genaue Lage und das Volumen des Patienten vermessen wird, um dann die mindest erforderliche Strahlendosis für die Untersuchung exakt zu berechnen.

Ein weiterer großer Vorteil sind die kürzeren Untersuchungszeiten, die nur noch wenige Minuten beanspruchen, weit weniger als beim bisherigen Gerät.
Das ist angenehm für die Patienten, vor allem aber ungemein wichtig bei der Abklärung von Notfällen – “da zählt jede Minute“ so Schmaranzer.

Mit der Inbetriebnahme des neuen Computertomographen kann die Menge des erforderlichen Kontrastmittels je nach Untersuchung um bis zu 50% reduziert werden, sodass neben dem positiven Einsparungspotential vor allem bei schwer kranken Patienten die Nebenwirkungen auf ein Minimum reduziert werden können.

Der Innendurchmesser des neuen Untersuchungstunnels, oft als “die Röhre“ bezeichnet, ist mit 78 cm deutlich weiter geworden, somit für den Patienten komfortabler und reduziert unter anderem das Beklemmungsgefühl mit Platzangst, unter der viele Patienten leiden.

BKH neuerCT 07

Freude über das neue Hochleistungsgerät: BKH-Verbandsobmann Paul Sieberer und Radiologie-Chef Dr. Ehrenfried Schmaranzer.

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