Landesrätin Leja besucht BKH St. Johann i.T:
“Wichtige Säule der regionalen Gesundheitsversorgung”

Dringender Bedarf nach einem zweiten MRT-Gerät

Gesundheitslandesrätin Annette Leja besuchte gestern erstmals in ihrer neuen Funktion das Bezirkskrankenhaus (BKH) St. Johann in Tirol, um sich aus erster Hand über diese zentrale Drehscheibe der Gesundheitsversorgung im Bezirk Kitzbühel zu informieren.

BKH-Verbandsobmann Paul Sieberer und die Kollegiale Führung des Hauses – der Ärztliche Direktor Prim. Dr. Norbert Kaiser, Verwaltungsdirektor Christoph Pfluger und die stv. Pflegedirektorin Karoline Rafelsberger – führten die Landesrätin durch das Haus und durch den Medicubus, der nicht nur die neue Pflegeschule, die mit Beginn des Schuljahres eigenständig wird, beherbergt, sondern auch das neue Simulationszentrum. Diese technisch hochwertig ausgestattete Übungseinheit wird vom BKH in Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz betrieben und für Trainings sowohl vom BKH wie auch vom Rettungsdienst des ÖRK genutzt.

Das BKH St. Johann präsentiert sich als modernes, helles und patientenfreundliches Gesundheitszentrum, das der Bevölkerung eine hochwertige medizinische Grundversorgung in vielen Bereichen bietet. Bei dem Rundgang durch das mit 274 Betten ausgestattete Haus besichtigte die Landerätin auch die im Vorjahr installierte Covid-Station und die Covid-Intensivabteilung. Dabei kamen natürlich auch die vielfältigen Herausforderungen in den letzten eineinhalb Jahren zur Sprache: „Ich bedanke mich im Namen der Tiroler Landesregierung bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, vom Pflegepersonal über die Ärztinnen und Ärzte bis hin zu den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Organisation und Verwaltung für ihren täglichen Einsatz – nicht ausschließlich aber doch besonders während der Coronapandemie. Eine herausfordernde Krankheit wie Covid-19 stellt alles auf den Kopf und fordert von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die sozusagen an “vorderster Front” gegen das Virus kämpfen, teilweise Übermenschliches”, so Landesrätin Annette Leja.

Ein akutes Thema in Sachen Infrastruktur wurde auch angesprochen: Verbandsobmann Sieberer und das Führungsteam des BKH deponierten bei der Landesrätin den dringenden Bedarf nach einem zweiten, hochauflösenden MRT-Gerät (Magnetresonanztomograph). Gerade in der sport- und tourismuslastigen Region Kitzbühel, bei der das vorhandene Gerät auch intensiv für Sportunfälle genützt wird, aber auch durch die Einrichtung des gefäßchirurgischen Schwerpunktes in St. Johann und für die Prostatakrebs-Abklärung wäre ein zusätzlicher MRT eine entscheidende Verbesserung. So könnten die Wartezeiten für wichtige Untersuchungen und geplante Operationen deutlich verringert werden, wie Radiologie-Chef Prim. Ehrenfried Schmaranzer betonte: “Wir müssen unserer Bevölkerung gemäß unserem Versorgungsauftrag eine zeitnahe hochwertige Diagnostik zur Verfügung stellen und eine zeitgemäße Versorgung sichern.”

Landesrätin Leja abschließend: “Das BKH St. Johann ist eine wichtige Säule in der regionalen Gesundheitsversorgung in Tirol. Ich konnte mich im Rahmen meines Besuchs persönlich von den gut funktionierenden Strukturen und Abläufen vor Ort überzeugen.“

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Landesrätin Annette Leja mit BKH-Verbandsobmann Paul Sieberer, der Kollegialen Führung und den Primarärzten des BKH St. Johann i.T.

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